Am 6. Juni 2014 wurde der Anders Wall Preis für besondere Beiträge zum europäischen ländlichen Raum an Christophe Lenaerts vom belgischen Domäne Heihuyzen verliehen. Der Preis, ein Scheck in Höhe von 15.000 €, wurde Herrn Lenaerts während der Generalversammlung der Friends of the Countryside im Castello di Udine in Italien überreicht. Dieser Preis wird seit mehr als 10 Jahren von der European Landowners’ Organization und der schwedischen Anders WALL Stiftung verliehen. Dies in Zusammenarbeit mit dem Verein Friends of the Countryside (FCS), der Königlich Schwedischen Landwirtschaftlichen Akademie in Stockholm und seit Kurzem auch mit der DG Umwelt der Europäischen Kommission. Der Preis würdigt die Bemühungen für den europäischen ländlichen Raum durch den Schutz der Landschaft, die Verbesserung der Biodiversität, die Bewahrung des kulturellen Erbes und Beiträge zur ländlichen Wirtschaft. Der Gewinner dieses Jahres, Christophe Lenaerts, erbte 2007 seine belgische Domäne von 400 Hektar von seinem Vater. Mit seinem Hintergrund als IT-Unternehmer hat er in weniger als 5 Jahren den stark geschädigten Wald in eine aktiv gepflegte, profitable und nachhaltige Domäne verwandelt. Die Forstwirtschaft, die heute in Heihuyzen zu sehen ist, ist das Ergebnis intensiver Kontakte mit lokalen Interessengruppen, der Verwaltung und den Gesetzgebern in Flandern. Die Domäne unterstützt heute eine ganze Reihe von Aktivitäten, darunter Ausbildung, Jagd und Sport, Pfadfinder und viele andere. Christophes Vision für die Zukunft zeigt sich in seiner Entschlossenheit, seine Erfahrungen, sein Wissen und sein Wirtschaftsmodell mit der nächsten Generation von Interessengruppen und Landverwaltern zu teilen. Es ist sein Ehrgeiz, der Domäne Heihuyzen eine Vorbildrolle in Belgien und darüber hinaus zu geben. Um diese Herausforderung anzunehmen, ist er kürzlich als Generalsekretär des Vereins Landelijk Vlaanderen tätig geworden und ist zum Vizepräsidenten der Königlich Belgischen Forstgesellschaft geworden. Der Gewinner war „erfreut“ und „voller Stolz“, diesen Preis erhalten zu dürfen, zusammen mit der Ermutigung von Pia Bucella, Direktorin für Naturkapital der DG Umwelt der Europäischen Kommission.